Gegenprüfung · 3. Oktober 2026
Nachlass und Erben: nicht jetzt bauen
Öffentliche Kurzfassung. Das Kostenmodell bleibt in der internen Entscheidungsvorlage. Keine Rechtsberatung.
Empfehlung: nicht jetzt bauen. Die Erbenseite ist nicht frei. Erblotse bereitet den Erbscheinsantrag für 49 € vor. Bei der Berliner Volksbank zahlen deren Kunden nichts. NachlassDialog arbeitet für Banken und Versicherer. 79 € beim Bestatter ist ein Abmeldeservice für den digitalen Nachlass, kein Erbscheinspaket. Der Staat erklärt auf service.justiz.de kostenlos, ob ein Erbschein nötig ist.
| Punkt | Stand 3. Oktober 2026 |
|---|---|
| Sterbefälle | Destatis, vorläufig: 1.003.130. Die Zahl 1.023.864 sind Mitteilungen an das Testamentsregister, nicht dieselbe Größe. |
| Vorsorgeregister | Seit 1. Oktober 2026 können Abschriften von Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung hinterlegt werden. Kein Erbenportal. |
| Justiz | Erbschein-Wegweiser ist live und kostenlos. Den Antrag reicht die Seite noch nicht digital ein. |
| Preisanker | Öffentlich 0 €, 39 €, 49 €, 79 € und 99 €. Für 149–499 € je Fall gibt es keinen Beleg. |
Einstieg über Bestatter und Kanzleien: 2,65 von 5. Direkt an Erben: 2,50. Gebaut würde erst ab 3,0. Eine achtwöchige Prüfung von Hand wäre nur nach Freigabe möglich.